Archiv der Kategorie 'Politisch!?'

wochenlange abstinenz … wieso wohl!?

stress lässt blogger müde werden
stress lässt blogs sterben … ja grade so den freitod wählen …

Aber nicht Sherman … nach einer Unterhaltung mit schildkroete werde ich nun wieder versuchen regelmässig meine Gedanken zu Politik, Deutschland, Kultur, Partys und Privatem kund zu tun.

Hierbei würde ich sämtliche Nazis (und Patrioten, national-positiv-eingestellten, oder wie auch immer ihr euch nennt) bitten, meinen Blog nicht, mit Stauffenberg-Verhätschellungs-Kommentaren vollzuspamen. Ich weiß Tom-Cruise sieht in dem Film aus wie ein netter, deutscher, junger Mann, und ihr möchtet ihn dafür alle mal gaaaaanz dolle knuddeln. Aber verdammt, das war n Nazi. Schluss aus Ende der Geschichte.

Vllt kann ich ja jedem von euch n Kuschel-Stauffenberg zum Geburtstag schenken … Kuschel-Nazis für alle, … oder will jemand das Püppchen lieber für was anderes :-P muahhh … Voodoo für alle!

SIKO?!

Was dieses Wochenende in München los war?!

Nichts … Die „Gegenaktivitäten“ bestanden aus einer Hippie-Demo, in die ständig vom USK hineingeknüppelt wurde, an deren Abschlusskundgebungsplatz mehrere Hundertschaften zusätzlich warteten und von ein paar Snipern der Bundeswehr unterstützt wurden. Traumhaft!!!

PS: Sherman hat eine angebrochene Nase und mehrere blaue Flecken, toll …

BgR Weimar – Kritik an radikaler Linken, der Gerber 1 und Randale-Aktionen

Nachdem die Gruppe um die Besetzer_innen von mehreren Politiker_innen und Personen des öffentlichen Interesses diffamiert und abgestraft wurde, geht die Liste der Anfeindungen nun weiter.
In einer E-Mail fordert das Bündnis gegen Rechts (bzw. sein Sprecher_innen-Rat), dass die Gerberstraße 1 sich von den Vorfällen in der Silvesternacht und den beteiligten Personen öffentlich distanziert.
Sie kritisieren, dass unbeteiligte Jugendliche in dieser Nacht längere Zeit in der Gerber ausharren mussten, zum Teil gegen ihren Willen.
Aber – wieso zum Teufel – versteht hier kein Mensch, dass die Gerberstraße 1 ein sozio-kulturelles Projekt ist, dass in einem ehemals besetzten Haus seinen Weg gefunden hat? Wieso ist sich keiner dieser Jugendlichen bewusst gewesen, dass es sich hier um einen Freiraum handelt – einen von Staat und Stadt bedrohten Freiraum!?
Die Gerberstraße 1 – ihr Plenum und ihre Nutzer – sehen sich als emanzipiertes Projekt. Als Projekt, in dem radikale Kritik geäussert werden kann – an der Gesellschaft, am Staat, an der Justiz, am Kapitalismus, an Faschisten, an Sexismus, an jeder Problematik. Die Gerberstraße 1 sieht sich als Projekt, in dem jeder seine Aktionsform selber wählen kann, um diese Kritik zu äußern. Sei es nun, einem Bullen Blümchen ans Visier seines Helmes zu stecken, oder vor der PI auf der Kreuzung Mülltonnen anzuzünden. Jeder sollte hier Rückhalt bekommen. Die Gerber sollte ein Punkt in Weimar sein an dem jede_r ohne Angst vor Polizei und Justiz Projekte bearbeiten und Aktionen planen kann.

Für die Gerberstraße 1 – Für militante Aktionen – Gegen die Bürgerliche Gesellschaft

PS: Dieser Text spiegelt eine Einzelmeinung wieder, und ist kein öffentliches Statement der Gerberstraße 1

Normalzustand an der Uni Jena!? Fragen über Fragen

Wie kommt es, dass die „unpolitischen“ Herausgeber der Unique behaupten die Neonazi-Szene sei eine Subkultur (Zitat/Lutz Thormann)?
Wie kommt es, dass der Pressesprecher der FSU die Verfasser des eindeutig politisch-rechtsorientierten Artikels verteidigt?
Wie kommt es, dass Jenas ach so intellektuelle Studentenschaft in Begeisterung ausbricht, wenn Teilnehmer einer Podiumsdiskussion die Holocaust-Leugnung auf einer Internet-Seite leugnen?

Ich verstehe die Welt nicht mehr, und ach, Studenten, was soll mensch dazu noch sagen?!

Mehr dazu in den nächsten Stunden

Sherman

deswegen …

„Die islamische Welt wird ihren historischen Feind nicht in ihrer Mitte leben lassen. Wir werden Israel in Blut tauchen! Ein Brandmal wird sie auslöschen.“ – Mahmūd Ahmadī-Nežād, Rede am 26. Oktober 2005 auf der Konferenz „Die Welt ohne Zionismus“ in Teheran. Quelle: „Iran – Sprengstoff für Europa“ von Bruno Schirra, S. 151ff …

… ✡ Solidarität mit Israel ✡

Jena.Antifa.net über den UNIQUE-Artikel

Seit zwei Wochen rühmt sich der Nationale Widerstand Jena im Internet, sein „Emil G.“ habe den Fragenkatalog für das UNIQUE-Interview erfolgreich gerügt bis die Redakteure Lutz Thormann und Fabian Köhler eine annehmbare Fassung vorgelegt hätten – jetzt sieht sich die Redaktion zu einer Klarstellung veranlasst: „Fakt ist, dass die Interviewfragen zu 100% aus der Feder der interviewführenden Redakteure stammten und nur von diesen abgeändert wurden.“ Das kam spät und nur als Ergebnis der öffentlichen Kritik (und wurde soeben vom NWJ bestätigt). Damit soll namentlich dem Rechtsextremismusreferenten des Stura Berengar Lehr der Wind aus den Segeln genommen werden, der diesen Punkt als den Gipfel „mangelnder Professionalität“ herausgestellt hatte (hier).

Diese Kritik ist, wie gesagt, nicht unsere. Uns ist es egal, wer die Stichworte für „Emil“ formuliert hat – für uns zählt, dass dieses Interview eine reine Selbstdarstellung des nationalen „Emil“ ist. Wir haben die wohlwollende Unterstellung abgelehnt, der UNIQUE wäre es um eine gute Sache gegangen, die nur schlecht gemacht worden sei. Und genau das bestätigen die Stellungnahmen, die auf der UNIQUE-Seite inzwischen veröffentlicht worden sind.

Die Stellungsnahmen sind dabei widersprüchlich. Laut Fabian Köhler war dieses Interview „nicht nur der mutigste, sondern auch interkulturellste Beitrag war, den die Unique jemals hervorgebracht hat“: „Es ging uns nicht um kritische Begleitung seiner Aussagen. Wir wollten sie so darstellen wie andere Formen des Aktivismus auch.“ Das ist bestens gelungen und wir fragen uns, was dann die „berechtigte Kritik an der Qualität des Interviews“ sein soll, die die UNIQUE-Redaktion „annimmt“. Die Argumente, mit denen dieses Interview verteidigt wird („Bruch mit heuchlerischen, verlogenen journalistischen Tabus“ etc.), und die Vehemenz, mit der das geschieht („Rufmordkampagne“ von „Berufsempörern“), zwingen zu dem Schluss: Diese „Annahme von Kritik“ ist eine Phrase, die zur Beschwichtigung schnell aufgesagt wird.

Das ist nicht der einzige Punkt, in dem die Beteiligten sich widersprechen, und es hat den Anschein, als würde planmäßig eine Verwirrungstaktik verfolgt. Einerseits wird – natürlich „ohne damit irgendeinen der größtenteils legitimen Kritikpunkte … relativieren zu wollen“ – in Anspruch genommen, man sei eben kein professioneller Redakteur. Andererseits will man alles besser wissen als die Kollegen mit ihren „Berührungsängsten“, ihren „heuchlerischen, verlogenen Tabus“, ihrer „Nazi-Hysterie“, und tut geradeso als ob man das Patentrezept für den antifaschistischen Kampf entdeckt habe. Und diese Leute werfen uns elitäres Denken vor!

Auf unsere Kritik an dem Kommentar, der in der Frauenklinik die „Aktion T4″ fortgeführt sieht, geht in den Stellungnahmen niemand auch nur mit einem Wort ein. In anderen Punkten versucht Lutz Thormann, plump den Spieß umzudrehen: „Wer mit Nazis spricht, ist automatisch auch ein Nazi. Wer sich für die Rechte des palästinensischen Volkes engagiert, muss zwangsläufig ein Antisemit sein.“ Jeder kann nachlesen, dass wir beides nicht behauptet haben. Ob er nun Antisemit ist oder nicht: Fabian Köhler muss sich die Äußerungen auf seiner Homepage zurechnen lassen. Und wenn dort geleugnet wird, dass es auf den aktuellen Demonstrationen gegen den Gaza-Krieg antisemitische Tendenzen und Gewalt gibt, stärkt das den Tätern den Rücken. Gibt man „Antisemitismus“ in das Suchfeld von ism-germany.net ein, findet man vier (!) Beiträge, die zeigen, was diese mörderische Ideologie für Fabian ist: Nichts als ein Vorwand, um den palästinensischen „Befreiungskampf“ zu diskreditieren!

Eindeutig sind die Repliken von Lutz Thormann und „dem Chef“ nur in einer Hinsicht: Diese beiden sind auf der Linie der Jungen Freiheit angekommen, wobei Thormanns Niveau weit darunter liegt! „Rufmordkampagne“, „die Landtagsfraktion der Linken neben anderen Berufsempörern“, „pauschalisierte und heuchlerische Nazi-Hysterie“, „Rechtsextremismusreferent des Stura und die Jenaer Antifa in gewohnt geifernder Weise“, „Hetzpropaganda“, „Bruch mit heuchlerischen, verlogenen journalistischen Tabus“, „blindwütiger, vollkommen unreflektierter Empörungsautomatismus“, „linke Berufsempörer“, „feige den Diskurs ÜBER Nazis … gebetsmühlenartig wiederkäuen“, „pubertierender Antifa-Pickeldrücker“ etc. etc. Diese Sprache kennen wir genau und wer sie nicht kennt, sollte bei Google mal nach „Berufsempörer“ oder „Nazi-Hysterie“ suchen und sich informieren, aus welcher Ecke das kommt.

Solche Leute haben in vom Stura geförderten Projekten nichts zu suchen!

Veranstaltungshinweis: „Wieviel Raum darf eine Studentenzeitung einem Nazi bieten? Wo verläuft die Grenze zwischen ausgewogener Berichterstattung und journalistischem Versagen?“ – Mittwoch, 20 Uhr, Hörsaal 8 am Campus. Mit dem Auftreten von Nazis, die nun Morgenluft wittern, muß gerechnet werden.

(gefunden auf: http://jena.antifa.net/cms/Aktuelles/876-unique-dementiert-und-wie)

Wir sehn uns auf den Barrikaden!

Aufruf, besetztes Haus verteidigen – mit allen Mitteln.
In 19 Tagen läuft die Frist zur freiwilligen Räumung des besetzten Hauses Erfurt aus.
Ab dem 15. Februar gilt es, dass zu verteidigen, was uns wichtig ist.
Freiräume, Zentren linker Gegenkultur, besetzte Häuser – sind gefährdet, vor allem hier in der Provinz.
Wenn das besetzte Topf-und-Söhne-Gelände in Erfurt geräumt wird, ist auch der letzte Freiraum Thüringens verschwunden.

Bilder von der Soli-Demo am 24. Januar 2009 gibts zum Beispiel hier:

Topf.Squat verteidigen – Berndi helfen – Erfurt einheizen!

„Lang lebe das heilige Deutschland“ – ODER – Warum Stauffenberg kein Held ist?!

Trotz wochenlangen Diskussionen zum Thema „Operation Wallküre“ und Stauffenberg, habe ich mich heute ins örtliche Lichtspielhaus begeben, um mir den Film zum Thema anzusehen.
Nach knapp 120 Minuten musste ich feststellen, dass ich:
- 1. das Geld hätte anderweitig ausgeben können, wenn ich für meine Karte etwas bezahlt hätte,
- 2. mit waschechten Alt-Nazis im Saal gesessen hatte, die liebevoll von „Adolf“ sprachen,
- 3. in diesem Fall wahnsinnig enttäuscht von den ehemaligen Befreiern aus Amerika bin, … die in diesem Hollywood-Film, aus einem Nazi – was Stauffenberg nun einmal war – versuchen einen waschechten Antifaschisten zu machen. Allein der letzte Satz lies mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. „“

Eine äusserst haarsträubende Studentenkritik zu diesem Film von den „Kinohelden“:


Hier sieht mensch einmal wieder, was für dummdeutsches Volk einmal zur krautschen „Elite“ gehörten wird. Traurig, traurig. PS: die Dame trägt übrigens einen reizvollen Wischlappen, der don`t panic dazu anregen könnte, sein Feuerzeug rüberzuwerfen.